Fondsvermittler - Information zur Dienstleistung

Auf dieser Seite stellen wir Ihnen alle Informationen zur Dienstleistung von freien Fondsvermittlern zur Verfügung. Folgende oft gestellte Fragen werden Ihnen hier beantwortet:

 

  • Wie sicher ist die Fondsverwaltung über einen Fondsvermittler?
  • Kann ich alle Fonds über einen Fondsvermittler erwerben?
  • Kann ich alle Fonds ohne Ausgabeaufschlag erwerben?
  • Wie finanziert sich ein Fondsvermittler?
  • Wie finanziert sich Fonds.net?
  • Kann ich ein bereits bestehendes Depot übertragen?

 

Wie sicher ist die Fondsverwaltung über einen Fondsvermittler?

 

Sicher! Die mit uns kooperierenden Depotbanken sind Einlagen-Kreditinstitut, die auf die reine Verwahrung von Wertpapieren spezialisiert sind. Bei Fondsvermögen handelt es sich um Sondervermögen, welches getrennt vom Gesellschaftsvermögen der jeweiligen Fondsgesellschaft verwaltet wir. Im Falle einer Insolvenz haben so auch die Gläubiger der Fondsgesellschaft keinen Zugriff auf die Fondsanteile. Das Fondsvermögen steht gemeinschaftlich im Eigentum der Anteilseigner (also Ihnen).

 

Da die Depotbanken die in den Depots verbuchten Anteile lediglich verwalten, bleiben diese auch hier im Eigentum der Anleger. Im Falle einer Insolvenz kann der Anleger jederzeit die Wertpapiere herausverlangen oder gebührenfrei auf eine andere Depotbank übertragen.

 

Bei schwebenden bzw. noch nicht abgerechneten Fondstransaktionen oder Guthaben auf Abwicklungskonten bei Depotbanken greift der Einlagensicherungsfonds des Bundesverbandes deutscher Banken e.V.. Die Sicherungsgrenze je Einzeldepotinhaber beträgt 30 Prozent des haftenden Eigenkapitals der jeweiligen Depotbank. Bei der Frankfurter Fondsbank sind dies zu Zeit 1.740.000,- Euro je Kunde.

 

Sollte Ihr Fondsvermittler insolvent werden, so passiert ebenfalls nichts. Ihr Depot kann von Ihnen wie vor der Insolvenz des Fondsvermittlers weiter verwaltet werden.

 

Kann ich alle Fonds über einen Fondsvermittler erwerben?

 

Das zur Verfügung stehende Fondsspektrum hängt von mehreren Faktoren ab. Normale Fondsvermittler bieten ihren Kunden meist nur eine Depotbank zur Fondsverwaltung an. Je nach Fondsangebot dieser Depotbank kann der Kunde aus einer Auswahl von wenigen hundert oder mehreren tausend Fonds wählen.

 

Manche abhängigen Fondsvermittler sind in Ihrer Anlageempfehlung an die Interessen eines Versicherungskonzerns oder einer Bank gebunden. Entsprechend klein und einseitig dürfte dann auch die Fondsauswahl ausfallen.

 

Als banken- und versicherungsunabhängiger Fondsvermittler stellt Ihnen Fonds.net fünf ausgewählte Depotbanken zur Auswahl. Zusammengenommen können Sie über diese Depotbanken nahezu alle in Deutschland handelbaren Fonds erwerben.

 

Kann ich über Fonds.net alle Fonds ohne Ausgabeaufschlag erwerben?

 

Im Gegensatz zu den bekannten Angeboten (100 Fonds ohne Ausgabeaufschlag, Fondsdiamanten zum Nulltarif etc.) vieler Direktbanken und Onlinebroker bieten wir Ihnen den dauerhaften Erwerb von allen handelbaren Fonds zu den Einkaufskonditionen der jeweiligen Depotbanken an. Ein Beispiel: Die mit Abstand am häufigsten gewählte Depotbank über Fonds.net ist die Frankfurter Fondsbank. Durch die Depoteröffnung über Fonds.net können Sie 5.487 Investmentfonds (Stand 06/2009) zu 0% Ausgabeaufschlag und ohne Ordergebühren erwerben.

 

Die Konditionen aller unserer Depotbanken finden Sie in unserem Depot Vergleich.

 

Wie finanziert sich ein Fondsvermittler?

 

Ein Fondsvermittler kann sich über  mehrere Einkommensquellen finanzieren:

 

  1. Der Ausgabeaufschlag:
    Der Ausgabeaufschlag wird dem Vermittler in Form einer Abschlussprovision vergütet. Bis zu sechs Prozent der Anlagesumme erhält der Vermittler (die Hausbank, die Direktbank, die Versicherung oder der Finanzdienstleister) dabei ausbezahlt. Dies schmälert im gleichen Masse natürlich die Investitionssumme des Anlegers. Manche Vermittler gewähren bei „guten“ Kunden bis zu 50 Prozent Rabatt. Fonds.net verzichtet gänzlich auf jegliche Provision durch den Ausgabeaufschlag. Wir gewähren unseren Kunden also durchgängig 100 Prozent Rabatt auf unsere Abschlussprovision.

  2. Die Servicegebühren:
    Mit dem Kunden wird eine Servicegebühr vereinbart. In der Regel sind dies 1 Prozent des Depotvolumens pro Jahr. Die Servicegebühr wird Ihrem Depotguthaben entnommen und dem Vermittler ausbezahlt. Fonds.net verzichtet auf jegliche Kundendepotbelastung durch Servicegebühren.

  3. Anteilige Vergütung an erhöhten Transaktionskosten:
    Manche Vermittler partizipieren an speziell vereinbarten Transaktionskosten mit den Depotbanken. So werden anteilig von Kauf- oder Verkaufsgebühren Provisionen an den Vermittler ausbezahlt. Fonds.net verzichtet ausdrücklich auf solche versteckt erhöhten Transaktionskosten.

  4. Fondsverwaltungsgebühren:
    Jeder Fonds hat eine Fondsverwaltungsgebühr. Die Höhe der Fondsverwaltungsgebühr ist unabhängig davon über welchen Vermittler bzw. über welche Depotstelle Sie einen Fonds erwerben. Die Fondsverwaltungsgebühr dient zum einen dazu die Kosten der Fondsverwaltungsgesellschaft zu decken und zum anderen dazu dem Vermittler den Betreuungsaufwand zu vergüten. Der Anteil der Fondsverwaltungsgebühr, der dem Vermittler ausgeschüttet wird ist je nach Fonds unterschiedlich. 

 

Wie finanziert sich Fonds.net?

 

Fonds.net finanziert seine Dienstleistung ausschließlich über einen Anteil der Fondsverwaltungsgebühr. Dieser Anteil wird immer ausgeschüttet. Die Fondsverwaltungsgebühr ist demnach für einen bestimmten Fonds immer gleich hoch, egal über welche Bank, welchen Vermittler oder welche Depotstelle Sie einen Fonds erwerben.

 

Kann ich ein bereits bestehendes Depot übertragen?

 

Selbstverständlich kann ein bestehendes Depot auf ein neu über Fonds.net eröffnetes Depot übertragen werden. Der Depotübertrag ist in jedem Fall gebührenfrei und spart Ihnen unter Umständen Depotgebühren und doppelten Verwaltungsaufwand.

 

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